Startseite Leitfaden Widerruf Kontakt

Oxidativer Stress — Wenn Zellen
Schutz benötigen

Wissenschaftliche Fakten zu 3 Mineralien — gemäß EU-Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Leitfaden lesen

Was ist oxidativer Stress?

Im menschlichen Körper entstehen bei normalen Stoffwechselprozessen fortlaufend reaktive Sauerstoffspezies (ROS). Diese Moleküle — darunter Superoxidanionen, Hydroxylradikale und Wasserstoffperoxid — sind Nebenprodukte der mitochondrialen Atmungskette und anderer enzymatischer Reaktionen.

Oxidativer Stress entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen der Bildung dieser reaktiven Spezies und den antioxidativen Schutzmechanismen des Körpers gestört ist. Zu den körpereigenen Abwehrsystemen gehören verschiedene Enzyme, die bestimmte Spurenelemente als Kofaktoren benötigen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat wissenschaftliche Gutachten zu mehreren Mineralien erstellt, auf deren Grundlage die EU-Kommission zugelassene gesundheitsbezogene Angaben zum Zellschutz veröffentlicht hat. Drei dieser Mineralien — Selen, Zink und Kupfer — verfügen über dokumentierte Beiträge in diesem Bereich.


Drei Mineralien — ein gemeinsames Thema

Selen, Zink und Kupfer verfügen jeweils über eine von der EU zugelassene gesundheitsbezogene Angabe zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress.

Se

Selen

Selen ist ein Spurenelement, das als Bestandteil von Selenoproteinen im Körper vorkommt. Zu den bekanntesten Selenoproteinen zählen die Glutathionperoxidasen, eine Enzymfamilie, die Wasserstoffperoxid und organische Hydroperoxide zu Wasser bzw. harmlosen Alkoholen reduziert.

Paranuss, Thunfisch, Sardinen und Eier gehören zu den natürlichen Selenquellen. Der tägliche Referenzwert liegt gemäß EU bei 55 µg.

„Selen trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei“

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Zn

Zink

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das in über 300 Enzymsystemen als Kofaktor fungiert. Im Zusammenhang mit oxidativem Stress ist Zink Bestandteil der Superoxiddismutase (Cu/Zn-SOD), einem Enzym, das Superoxidradikale in weniger reaktive Moleküle umwandelt.

Kürbiskerne, Rindfleisch, Haferflocken und Cashewkerne zählen zu den zinkreichsten Lebensmitteln. Der EU-Referenzwert beträgt 10 mg pro Tag.

„Zink trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei“

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Cu

Kupfer

Kupfer ist ein Spurenelement, das in mehreren antioxidativen Enzymsystemen vorkommt. Wie Zink ist auch Kupfer ein Bestandteil der Superoxiddismutase (Cu/Zn-SOD) und damit an der Neutralisierung reaktiver Sauerstoffspezies beteiligt. Zudem wirkt Kupfer als Kofaktor der Ceruloplasmin-Oxidase.

Leber, Schalentiere, Nüsse und Kakao sind bekannte Kupferquellen. Der tägliche Referenzwert liegt gemäß EU bei 1 mg.

„Kupfer trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei“

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012


Freie Radikale und der zelluläre Schutzmechanismus

Freie Radikale sind Atome oder Moleküle mit mindestens einem ungepaarten Elektron. Diese chemische Instabilität veranlasst sie dazu, Elektronen von benachbarten Molekülen abzuziehen, was zu einer Kettenreaktion führen kann. Betroffen sind unter anderem:

Der Körper verfügt über ein mehrstufiges antioxidatives Abwehrsystem: enzymatische Schutzfaktoren (wie die Superoxiddismutase und die Glutathionperoxidase) sowie nicht-enzymatische Antioxidantien (wie Glutathion und bestimmte Vitamine). Die enzymatischen Systeme benötigen spezifische Spurenelemente als Kofaktoren, damit sie ordnungsgemäß arbeiten können.

Selen im Kontext der Glutathionperoxidase

Die Glutathionperoxidase (GPx) ist eine Familie selenhaltiger Enzyme, die Peroxide reduzieren. Beim Menschen sind acht verschiedene GPx-Isoformen bekannt, von denen fünf Selenocystein im aktiven Zentrum enthalten. GPx1, die zytosolische Form, und GPx4, die membrangebundene Phospholipid-Hydroperoxid-Glutathionperoxidase, gehören zu den am besten erforschten Varianten.

„Selen trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Zink und Kupfer in der Superoxiddismutase

Die zytosolische Superoxiddismutase (SOD1, auch Cu/Zn-SOD) ist ein dimeres Enzym, das pro Untereinheit je ein Zink- und ein Kupfer-Ion enthält. Kupfer bildet das katalytische Zentrum, das die Dismutationsreaktion durchführt, während Zink die Proteinstruktur stabilisiert und zur korrekten Faltung beiträgt.

„Zink trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

„Kupfer trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012


Jadekraft Leitfaden

Fundierte Informationssammlung zu Selen, Zink, Kupfer und dem Zellschutz — basierend auf EU-zugelassenen Angaben.

49,00 € inkl. MwSt.

Einmaliger Zugang · Digitales Informationsprodukt


Gesundheitshinweis

Die auf dieser Webseite bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen in keinem Fall eine professionelle medizinische Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder eine approbierte Ärztin. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

Hinweis zu Google & YouTube

Diese Webseite steht in keiner Verbindung zu Google LLC, YouTube LLC, Alphabet Inc. oder einem ihrer Tochterunternehmen. Google und YouTube sind eingetragene Marken von Alphabet Inc. Die auf dieser Seite dargestellten Inhalte wurden nicht von Google oder YouTube geprüft, genehmigt oder empfohlen. Alle auf dieser Webseite gezeigten Ergebnisse und Aussagen sind individuell und können von Person zu Person abweichen. Wir verwenden möglicherweise Google-Dienste für Werbezwecke, was keine inhaltliche Verbindung oder Empfehlung durch Google oder YouTube impliziert.


Kontakt aufnehmen

Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.